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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Lehrgeld bezahlt…….

Nach dem Schlusspfiff des Zweitligaspiels KSC – Greuther Fürth waren sich alle einig. Die junge Mannschaft unseres Aufsteigers hatte hier und heute mächtig Lehrgeld bezahlt. Wie überlegen man doch ein Fußballspiel gestalten kann und trotzdem mit 1:2 als Verlierer dasteht.

Wir waren Fürth in so ziemlich allen Belangen überlegen, die Truppe ist marschiert und wir erarbeiteten uns Torchancen. Am Ende schoß Fürth 2x auf das Tor von Orle und dies reichte zum Sieg. Es war jetzt kein Festival an klaren Torchancen für uns, dazu stand Fürth defensiv auch mehr als ordentlich. Die Chancen die wir allerdings hatten nutzten wir nicht. So setzte Koen sogar alle Gesetze der Physik außer Kraft und verwertete die Kopfballvorlage von Mauersberger nicht zum 1:0, dbei stand er nur 1m vor der Linie. Aber der Ball ging über das Tor! Shit happens!

Vitzthum erzielte dafür mit einem Schlenzer oder war es nur eine mißlungene Flanke aus knapp 45m das Tor zur Führung für den KSC. Diese hatte Bestand bis zur 75.Minute als Fürth nach einer Ecke ausgleichen konnte. Ein Konter brachte mit deren zweitem Torschuß gar den Sieg. Wenn wir also schon so richtig fett Lehrgeld bezahlen mussten, dann hoffe ich dass dieses Geld gut angelegt ist.

Nichts desto trotz macht es Spaß dieser Mannschaft zuzuschauen. Die haben Lust auf dem Platz alles zu geben. Yabo ist bisher als absoluter Glücksgriff zu bezeichnen und unsere Defensive steht wie in Liga 3 ganz sicher. Aus dieser starken Defensive heraus spielen wir einen guten Ball nach vorne. Alibaz rechts und Krebs, der endlich den Fußball auch wieder für sich entdeckt hat, auf links nehmen die Gegner gut in die Zange. Weiter so KSC, dann werden wir in dieser Runde eine Menge Spaß haben.

Die Ereignisse rund um die Südkurve München bewogen die Gegengerade den betroffenen Fans ihre Unterstützung via Tapete zu bekunden. Kämpfen Südkurve München!!

KSC-Fürth

MaD

DFB-Pokal 1.Runde: KSC – Wolfsburg (03.08.2013)

Erste Runde im DFB-Pokal an einem Samstag Abend um 20.30 Uhr. Diese Uhrzeit war wie ein Geschenk. Statt bei tropischen Temperaturen am Nachmittag durfte unsere Mannschaft zur besten Fußballzeit unter Flutlicht gegen den Bundesligisten antreten.
Jeder Fan hatte während des Tages Zeit um sich an den See zu legen, zu grillen oder die Plautze auf den Balkon zu legen.
Am Abend dann alles für Karlsruh´!

Die Betriebsmannschaft des VW-Konzerns trat mit seiner A-Mannschaft an, die man so auch beim Bundesligaauftakt erwarten kann. Allen voran der kleine Brasilianer Diego. Ohne ihn wäre diese Truppe nur biederes Mittelmaß. Dieser kleine Ballkünstler stach aber heraus. Jeder Angriff lief über ihn, seine Ballbehandlung ist perfekt und leider schoß er auch noch das vorentscheidende 0:2.

Unser KSC kämpfte war aber zu passiv in der ersten Halbzeit. In dieser fiel auch das 0:1, so eines der Marke „kann man kriegen, muss man aber nicht“.
Letztlich gaben ganz wenige Szenen den Ausschlag. Die These „hätte Krebs das Ding gemacht…..“ wurde nach dem Spiel wohl in sämtlichen Karlsruher Kneipen ausführlich besprochen. Und in der Tat genau das war die Chance zum Ausgleich und praktisch im Gegenzug schoß Diego das 0:2. Schade!
Wie unsere Mannschaft dann aber wieder zurück kam und nach vorne spielte war sensationell und Alibaz belohnte unsere Farben mit dem Anschlusstor in der 90.Minute. Letztlich schoß uns Schäfer dann nur 30 Sekunden später endgültig raus, aber in diesen Sekunden kochte der Wildpark noch mal so richtig.
Überhaupt war die Stimmung einzigartig. Ein brechend lauter oldschool Support der Gegengerade. Hört es euch einfach selbst an:

Trotz Niederlage und bitterem Pokalaus erlebte Karlsruhe einen tollen und stimmungsvollen Fußballabend. Unsere Mannschaft und unsere Kurve machen einfach Spaß und Lust auf mehr!

MaD

BFV-Pokal 2013: SV Waldhof Mannheim – Karlsruher SC 0:2 (23.03.2013)

Bevor die neue Saison wieder beginnt kommt hier noch eine kleine Rückschau auf den fußballerischen Höhepunkt der letzten Saison. Im Viertelfinale des Badischen Vereinspokals trafen wir auf den alten Rivalen Waldhof.
Die Vorfreude und Spannung vor diesem Spiel war riesengroß. Es war einfach der Höhepunkt der Saison und wir steuerten mit unserer erfolgreichen Mannschaft siegessicher darauf zu. Als ich zuletzt mit dem KSC hier war schoßen uns Labbadia und Melkam zu einem wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in LIga zwei. Kuntz war damals Trainer des SV Waldhof.
10 Jahre liegt dieser Fußballabend (17.4.2003) zurück und er denkt mir noch als wäre es gestern gewesen. Lustig, dass für viele Anhänger beider Seiten dieses Aufeinandertreffen im BFV-Pokal das erste richtige Match gegeneinander war, während meine Generation schon einige hitzige Derby ausgefochten hat.

Der Mannschaft war bewusst was dieses Derby für uns bedeutet und war aufgefordert entsprechend konzentriert zu agieren.
Mit dem Zug ging es dann in Kurpfalz. Ein kleiner Zwischenstopp bei Schwetzingen musste auf offener Strecke eingelegt werden, da mehrere Mannheimer, Brauschweiger und Frankfurter Gleisarbeiter eine Wochenendschicht einlegten. Nettes Begrüßungskommando was nicht unbedingt den Zündstoff aus dieser Partie nahm.

Was in Mannheim folgte war wieder Mal ein Gänsemarsch vom Bahnhof zum Stadion. Kennt man natürlich alles schon, aber es ist immer wieder lästig. Begelietet von massig Polizei und pöbelnden Mannheimern erreichten wir kurz vor Spielbeginn endlich das Stadion.
Jetzt kam der Auftritt des „Sicherheitssprechers“ der über Mikrowagen verlauten ließ, dass wir alle in Kleingruppen ins Stadion eingelassen werden. Ja ne is klar! 15 Minuten vor Spielbeginn will der Typ knapp 2000 Karlsruher nach 2 Stunden Fußmarsch in Kleingruppen ins Stadion lassen. Der letzte wäre dann wahrscheinlich beim Abpfiff drin gewesen.
Die erste „Kleingruppe“ ging dann schon mal los, was allerdings der Polizei gar nicht gefiel. Mehrere hundert Zugfahrer schafften es aber die Absperrung am Eingang zu überwinden. Was jetzt kam war lebensgefährlich. Die Polizei knüppelte auf alles drauf was sich am Eingang befand und sprühte wahllos mit Pfefferspray um sich. Von hinten drückte die Masse und vorne wurden Leute gequetscht. Schaute man den jungen Polizisten in die Augen (mehr sah man auch nicht wegen dem Socken aufm Kopf), war teilweise Panik erkennbar. Wer zum Geier befiehlt so einen Einsatz? Frauen und Kinder wurden genauso behandelt wie der vermeintliche „Gewalttäter Sport“ – immer drauf mit dem Knüppel und Pfefferspray in die Fresse.
Als man endlich drin war kesselten Polizisten eine Gruppe ein. Hinter ihnen der Zaun, davor vogelwilde Beamte die dermaßen unter Adrenalin standen, dass nicht klar war, was als nächstes passieren würde. Die Gruppe KSC Fans hob sogar die Hände um zu signalisieren, dass von ihnen keine Gefahr ausgehen würde. Zudem wurden sie am Eingang ja gerade durchgelassen. Ein älterer, nicht vermummter, Beamter rannte herbei und schrie auf seine Kollegen ein, dass sie aufhören sollte und die Leute durchlassen. Erst jetzt senkten diese den Knüppel und man hatte das Gefühl sie wären gerade in die Realität von diesem Vorgesetzten zurückgeholt worden.
Auf dem Weg zur Kartenkontrolle saßen überall am Rand Leute die mit den Folgen des Pfeffersprays zu kämpfen hatten. Aber dies waren alles keine Hools, Ultras oder auch nur annähernd gewaltbereite Leute. Da saßen Frauen und Jugendliche und wussten wahrscheinlich gar nicht was ihnen hier gerade passiert war. Die erstgenannten waren ja eh schon mit der ersten „Kleingruppe“ ins Stadion gelangt.
Die Waldhof Ordner winkten uns dann teilweise einfach durch. Sie schüttelten nur den Kopf und gaben dem einen oder anderen noch ein „die spinnen doch“ mit auf den Weg.

Jetzt konnte es endlich losgehen. Beide Seiten hatten Choreos vorbereitet, es knisterte vor Spannung in der Luft. Beim Einmarsch der Teams präsentierten beide Szenen ihr Material und es war äußerst gelungen.
Bilder von der KSC-Choreo gibt es hier: http://ultra1894.de/bilder/ – „Diese Farben, dieser Verein, werden euch immer überlegen sein“ war unser Motto.
Die Waldhöfer präsentierten sich als Underdog und bissige Hunde, umrahmt von fettem Rauch. Kompliment, sah gut aus!

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Akkustisch ging es dann auf beiden Seiten rund. Das war Derby pur! So viel Rivalität lässt sich nicht künstlich erzeugen, das muss wachsen und zwischen dem Waldhof und dem KSC ist sie über die Jahre richtig gewachsen. Das war Fußball pur mit allen Emotionen. Weit weg vom sog. „modernen Fußball“, weg von den „Klatschpappen Fans“ mancher Bundesligisten. Wer hier und heute unter den knapp 15.000 Zuschauern war, der wusste warum und der wollte kein Event.
Der KSC tat sich schwer. Die Mannheimer hielten mit viel Leidenschaft dagegen und hatten auch die größeren Chancen. Nicht auszudenken wenn der SVW in Führung gegangen wäre und die Möglichkeit dazu war da.
Gerade zum richtigen Zeitpunkt gingen wir dann in Führung. Ohrenbetäubender Jubel brach los auf unserer Seite. Unglaublich welche Emotionen hier freigesetzt wurden.
Ich muss offen zugeben, dass ich einen Torjubel auch gerne auf Mannheimer Seite gesehen hätte, einfach um zu erleben was dort dann los gewesen wäre.
Halbzeit zwei läutetetn wir mit Pyro ein und Mannheim zeigte noch das eine oder andere Spruchband. Akkustisch brach der Waldhof dann leider etwas ein, was sicherlich auch mit dem 0:2 zusammen hing, welches wir wieder zum psychologisch sogenannten günstigen Moment erzielten.
Die zweite Hälfte ging nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen klar an den KSC.

Wir feeirten unsere siegreiche Mannschaft schön ab und machten uns dann wieder auf den zweistündigen Fußmarsch gen Bahnhof. Die Mannheimer versuchten immer wieder an den Tross heran zu kommen. Die Polizei musste hier echt ran umd ies zu verhindern. Waldhof & Friends ließ sich nicht so leicht durch Knüppel beeindrucken und startete immer wieder Angriffe.
Ein wahrer oldschool Fußballnachmittag endete dann mit ein paar Bier in einer Kneipe und zumindest ich ließ den Tag für mich eher ruhig Revue passieren. Was ich an diesem Tag erlebt hatte, erleben andere Leute in ihrem ganzen Leben nicht. Super Ding!
Ich hoffe darauf, dass der Waldhof den Sprung in den Profifußball wieder schafft. Solche Derbys machen den Fußball aus!

MaD

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KSC-Trabi

Über Rostock und Wehen in die 2.Bundesliga

Es ist vollbracht! Aufstieg als Meister in die 2.Bundesliga. Wir sprich der KSC, sind wieder da. Der Treffer in Darmstadt von Hakan zum 0:1 in der 89.Minute war der entscheidende Schritt und im Prinzip sind wir in Darmstadt eigentlich aufgestiegen. Das wussten wir, das wussten die Spieler. So wie die Mannschaft nach dem Tor über den Platz gefegt ist und nach dem Schlusspfiff feierte war klar, dass sie den Aufstieg für sich schon gesichert wussten. Im Fußball kann zwar alles passieren, aber daran glaubte ja nicht mehr wirklich jemand von uns. Gegen Hansa Rostock sollte also der Punkt, welcher rechnerisch noch fehlte, her und genau der wurde es dann ja auch. Ein 1:1 der mageren Sorte, aber riesiger Jubel als Kempe den Ball in der 75.Minute nach einer Ecke zum 1:1 ins Netz drosch. Rostock konnte mit dem Punkt auch gut leben und so war allen gedient. Dieser Aufstieg ist übrigens nicht selbstverständlich, trotz der namhaften Mannschaft und des größten Etats der Liga. An Aachen und auch an Rostock sieht man was Absteigern aus der zweiten Liga passieren kann. Für mich persönlich war es gar nicht so emotional. Ich hatte mir in Darmstadt schon ein Loch in den Bauch gefreut und den Aufstieg eingetütet UND schon die ganze Woche Glückwünsche entgegen genommen. Ich war erleichtert, dass es endlich geschafft war. Nun auch amtlich! Die ganze Anspannung fiel ab. Es war eine tolle Saison mit dieser unglaublichen Aufholjagd und den vielen Spielen ohne Niderlage. 20 Partien in Folge nicht verloren, davon 17 gewonnen. Ein Wahnsinn!!! Trotz allem war immer diese Anspannung da bei mir. Der schlechte Start unseres Teams brachte zwischen Juli und September meine Gemütslage mehrmals in Wallung und es war klar, dass nur eine fette Serie uns zum Aufstieg verhelfen würde. Dass diese dann kam war super, aber jeden Spieltag musste man zittern dass es wieder mit einem Sieg reicht. Dadurch dass die Konkurrenz auch immer punktete war es bis zum Ende eng und zumindest ich war immer angespannt. Danke an dieser Stelle an unseren Verein, dass alle ruhig geblieben sind und nach dem Fehlstart nicht wild den Trainer entlassen haben.

Kurz zum Spiel gegen Hansa Rostock. Schon wieder sollte die Kogge uns begegnen wenn es um einen Wechsel der Liga ging. Eine würdige Kulisse bot sich beiden Teams im Wildpark. Auch Hansa hatte wieder ne gute Truppe am Start, die heute wieder mal einen großen Support lieferten. An dieser Stelle sei gleich gesagt: Ich hoffe, dass Hansa Rostock unbeugsam bleibt!!! Auf unserer Seite gabs eine große Choreo über die gesamte Gegengerade. „Unsere Liebe lässt uns siegen“! Bissle pathetisch aber ein super Ding.

P1060052(1)P1060058(1)P1060059(1)P1060080(1) Hakan Calhanoglu wurde vor Beginn der Partie noch mit Blumen gen Hamburg verabschiedet. Danke Hakan! Du warst der Spieler der Saison und hast einfach den Unterschied gemacht. Seit Icke Häßler hat kein so guter Fußballer mehr im Wildpark gespielt. Mach es gut Junge und werde ein ganz Großer bitte. Du wirst immer einer von uns bleiben und zu jeder Zeit im Wildpark willkommen sein!

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Punkt geholt und aufgestiegen das war das wichtigste an diesem Tag. Dass unser Verein nicht feiern kann ist das andere. Eine unglaublich schlechte Musikauswahl und alles was da auf dem Rasen „organisiert“ war, hätte genauso gut beim TSV Obergrombach statt finden können. Und irgendwie ist es ohne Platzsturm auch nicht so richtig geil. Aber Scheiß drauf! Unsere Mannschaft dagegen lieferte bei der Feier im Fanprojekt und die ganze Woche danach dagegen in Sachen Party richtig ab. In Wiesbaden eine Woche später spielten die alle mit „Standgas“.

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Eine Woche später fuhren wir hübsch im Neuner nach Wiesbaden um dort die Meisterschaft einzutüten. Hinter der Gästekurve wurde fett gegrillt und die Biervorräte vernichtet. Ein total enstpannter Tag bei dem wir kanpp drei Stunden vor Spielbeginn schon vor Ort waren und uns in die Sonne knallten. Geilomat – so geht Fußball im 11Freunde Style!

Im Stadion dann eine einzige Sause in Blau und Weiß. Von Beginn an feierten starke 4000 aus KA ihre Mannschaft und die zahlte es mit einem 4:2 Sieg zurück und holte den Pott. Hakan wurde nach einer starken Stunde ausgewechselt und absolvierte unter dem Jubel aller eine Ehrenrunde. Wohlgemerkt während das Spiel lief. Unsere beiden anderen Säulen des Aufstiegs Dominic Peitz und Koen van der Biezen durften sich nach ihren Auswechslungen ebenfalls extra feiern lassen und machten mit dem Block die Welle. Nach dem Abpfiff geschah alles was das Herz einen Fußballfans begehrt. Mein Verein, meine Mannschaft feierte mit einer offiziellen Pokalübergabe eine Meisterschaft. Geiler kann es auch nicht sein, wenn man Deutscher Meister wird. Da war eine Bühne, Medallien wurden umgehängt und der DFB-Präsident übergab den Pokal an Hakan Calhanoglu der diesen unter dem riesigen Jubel der Mannschaft und nicht zuletzt von uns in die Höhe reckte. Ehrenrunde mit Pokal, die Welle mit allen Tribünenseiten, sogar mit der total leeren Heimseite. Der Pokal fand auch den Weg auf den Zaun zu uns, Freude pur!

Vielen Dank an diese Mannschaft für eine tolle Saison die wir alle nie vergessen werden!!! Und Danke an unseren Trainer, der es schaffte aus vielen neuen Spielern schnell eine Mannschaft zu machen. Er war immer sachlich und vermittelte den Eindruck, das er Herr der Lage ist. Symphatisch ist er eh – danke Markus Kauczinski!

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(Mittlerweile ist unser Sportdirektor Oliver Kreuzer schon so gut wie beim HSV, unser Trainer Markus Kauczinski beim FC Köln im Gespräch, Christian Eichner sagte überraschend ab obwohl eigentlich schon alles fix war, vlt. wusste er schon dass Kreuzer fast schon weg ist – Fußball ist Tagegeschäft, deshalb lasst uns die Feste immer feiern wie sie fallen. Das ist das Business sagen Freunde von mir. Fuck The Business sage ich!)

MaD

…..und ich sehe noch immer Hakan Calhanoglu vor mir, wie er nach seinem Freistoßtor in Darmstadt jubelnd auf die Kurve zuläuft!

SV Darmstadt 98 – KSC 0:1 oder dreckige Siege sind die schönsten

Das gute alte Böllenfalltor. Die einen mögen es eine Bruchbude nennen, für mich hat es Charme. Diesen „alten Charme“ den nur ein Stadion wie unseres oder eben jenes der Lilien versprüht. Das muss man nicht mögen, aber ich mag es. Die alten Schlachten, die hier über Jahrzehnte in und auch um das Stadion geschlagen wurden sind praktisch allgegenwärtig. Doch zu rosa will ich die Vergangenheit auch nicht malen und wenn man über die Jahre am Stadion immer mal wieder was gemacht hätte wäre es auch nicht schlecht gewesen. In Darmstadt wird man wahrscheinlich auch irgendwann vor der Entscheidung stehen ob man die Hütte abreißt oder doch noch saniert. Wieder eine Parallele zu unserem Wildparkstadion.

Über 10.000 Zuschauer waren an diesem Sonntag Nachmittag gekommen. Fast die Hälfte drückten dem KSC die Daumen. Über zwei Stunden in der prallen Sonne zu stehen tut aber keinem gut und so plätscherte der Support auf KSC Seite vor allem gegen Ende des Spiels auch nur müde demselben entgegen. Trotz vieler Auswärtsfahrer beteiligen sich bei eher mageren Spielen wie diesen eben nur die üblichen Verdächtigen am Support. Darmstadt hatte auf der Haupttribühne zwei Gruppen am Start. Links von mir der oldschool Mob, rechts die jüngeren Ultras. Wenn sie es mal schafften ihre Gesänge aufeinander abzustimmen war es richtig fett laut. Die Lielen sollten sich trotzdem mal überlegen ob sie nicht besser irgendwie zusammen stehen sollten. Vor allem jetzt wo sie doch wieder ein Stück weit der Regionalliga näher gekommen sind.

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89 Minuten plätscherte eine niveauarme Begegenung so dahin. Es gab kaum Chancen, dafür unzähliche Ballverluste, zähe Zweikämpfe und rustikale Abwehraktionen. Dann dribbelte sich Hakan Richtung 16er und wurde gefoult. Ein strammer Schuß in die Torwartecke aus gut 20 Metern ließ den sonnenüberfluteten Auswärtsblock explodieren. Hakan rannte mit über dem Kopf schwenkendem Trikot über das ganze Feld der Kurve entgegen. Die Mannschaft lag sich in den Armen, hier würde nichts mehr schief gehen. Der ersehnte 3er war eingefahren, das Tor zum Aufstieg weit offen.

Auf der Haupttribühne freuten wir uns eher still. Die Einheimischen hatten uns beim Torjubel anlässlich des nicht anerkannten Abseitstreffers Minuten zuvor schon fast gefressen.

Kurz darauf war Schluß und unsere Mannschaft ließ sich zurecht lange von der Auswärtskurve feiern. Noch 1 Punkt muss her, dann ist diese lange Saison endlich erfolgreich mit dem Aufstieg in die 2.Bundesliga beendet. Gegen Hansa Rostock zu Hause wollen wir es also machen. Ausgerechnet gegen die Kogge. Wieder mal stehen uns die Hansestädter gegenüber wenn es darum geht die Spielklasse zu wechseln. Vor ausverkauftem Haus bin ich da aber guter Dinge! Habe (fahrlässigerweise?) eh schon Glückwünsche entgegengenommen.

Am Ende gab die KSC-Legende Dirk Schuster neben unserem Trainer Markus Kauczinski ein Fernsehinterview. Irgendwie wurden da auch wieder Erinnerungen wach…..!

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MaD

Karlsruher SC – Chemnitzer FC 4:1 (15.000 Zuschauer)

Der Chemnitzer FC war zu Gast an und der erste Gegner nach der Niederlage in Münster. Etwas unsicher war ich die ganze Woche, da die Leistung der Mannschaft in Münster einfach schlecht war und Chemnitz uns im Hinspiel schon viele Probleme (…also auf dem Rasen…*g) machte. Zum Glück war unser ehemaliger Spieler Anton Fink gesperrt. Der treffsichere Stürmer hätte bestimmt genetzt gegen uns. Zwei Überraschungen gab es schon vor dem Anpfiff. Die erste kommentierte ich nur mit einem resignierten Kopfschütteln. Schon wieder mal kein richtiges Bier, Sicherheitsspiel war angesagt. Warum auch immer?! Wegen 150 Chemnitzern dürfen knapp 15.000 Zuschauer kein Feierabendbier trinken!?   Die gute Nachricht war, dass unser Trainer Mut bewies. Er stellte in der Abwehr Stoll statt Gordon auf und änderte das System im Mittelfeld. Statt zwei defensiven Mittelfeldspielern stand da nur Peitz und der spielstarke Krebs kam neu in die Mannschaft.

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Chemnitz kam spät in den Block und beflaggte diesen dann erstmal ausgiebig. Sah gut aus, wie eigentlich bei allen Clubs aus dem Osten. Stimmlich hörte man sie nur kurz einmal als alle ein „Hurra, Hurra, die Chemnitzer sind da“ anstimmten.

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Auf unserer Seite war gut Betrieb, was nicht zuletzt dem guten Spiel unserer Mannschaft geschuldet war. Man merkte auch sofort, dass Koen van der Biezen wieder am Start war. Hennings ackerte wie immer, aber ohne Koen sind wir nicht torgefährlich genug. Die Kombination aus beiden Spielertypen passt aber sehr gut. Koen und Hakan per Elfmeter schoßen unsere 2:0 Pausenführung heraus. Nach dem Wechsel bettelten wir 20 Minuten lang um den Gegentreffer. Er fiel natürlich. Hinterher meine ich zum Glück fiel er, denn sonst hätten wir eine erschreckend schwache 2.Halbzeit des KSC erlebt. Aber so mussten die Jungs wieder Gas geben und taten dies auch sofort. Hennings und van der Biezen mit einem doppelten Doppelpass und Koen schloß zum 3:1 ab. Hakan mit einem Traum von einem Freistoß erzielte nur zwei Minuten später das 4:1!

P1050984(1)   Diese Reaktion auf die Niederlage in Münster war immens wichtig. Unsere Spieler feierten den Sieg auch entsprechend und irgendwie hatte man das Gefühl, dass großer DRuck an diesem Abend von ihnen abfiel. Noch drei Begegnungen sind zu absolvieren. Vier Punkte würden wohl einen sicheren Relegationsplatz bedeuten, aber keiner von uns will nach Dresden fahren. Sechs Punkte den Aufstieg – gehen wir es an!

Forza KSC!

MaD

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Karlsruhe vs. Babelsberg 2:1

Der so immens wichtige Auswärtssieg unter der Woche im Steigerwaldstadion zu Erfurt wurde dieses Wochenende gegen den Abstiegskandidaten aus Babelsberg vergoldet.
Mit einem mühsamen 2:1 behielten wir die drei Punkte im Wildpark und grüßen somit weiterhin von der Tabellenspitze.
Der Abstand auf den Relegationsplatz wird sich erst am Dienstag konkretisieren, wenn Münster sein Nachholspiel absolviert hat, aber er beträgt danach mindestens vier Punkte, bestenfalls bleibt es bei sieben.

Zum Intro zeigte die U18 Fraktion auf unserer Seite eine (Aufstiegs-)Choreo, welche in den Osterferien im Fanprojekt angefertigt wurde. Schönes Ding und für einige war dies sicherlich das erste Mal, dass sie hier tätig waren. Hoffentlich nicht zum letzten Mal, wir brauchen auch hier den Nachwuchs.
Babelsberg hatte eine Busladung an Leuten dabei und stand geschlossen hinter ihrer FI-Fahne. Natürlich war hier nichts zu hören über die gesamte Spielzeit, dazu waren es einfach viel zu wenig.
Das Spiel war nicht gerade ein Leckerbissen für Fußballfreunde. Man konnte dieses wilde „Bolzen“ wohl wirklich nur anschauen, wenn man so richtig die Daumen für einen der beiden Clubs hält.

Der KSC absolut überlegen mit gefühlt 90% Ballbesitz, Babelsberg versuchte einzig und allein ein Gegentor zu verhindern.
Trotz dieser Überlegenheit waren wir aber nie zwingend und folgerichtig war unser 1:0 durch Peitz ein abgefälschtes krummes Ding.
Die nächsten 50 Minuten konnte man sich dann getrost sparen, es passierte rein gar nichts mehr. Aus einer Überlegenheit die fast schon vermuten ließ, dass der KSC mehr Feldspieler als Babelsberg auf dem Platz hatte, sprang rein gar nichts dabei heraus.
„Machst du keines, fängst du dir eines“. Diese Phrase bewahrheitete sich in der 80.Minute als die Filmstädter zum Ausgleich trafen.
Im Nachhinein muss man darüber sehr dankbar sein. Auch dem Babelsberger Torhüter Frederic Löhe, der gestenreich die Gegengerade provozierte. Herrlich!! Denn jetzt wachten im Stadion alle auf und gaben Gas, wenn es die ersten Minuten auch nur gegen den Babelsberger Torhüter ging. Egal, denn vor dem 1:1 drohten alle einzuschlafen.
Abe rnicht nur die Zuschauer waren endlich richtig am Start, auch die Mannschaft des KSC gab jetzt Gas. Sofort wurden 2-3 Ecken erkämpft und jede einzelne Situation in den nächsten Minuten war gefährlicher als alles was wir vorher gesehen hatten. In Minute 84 war es dann schon soweit. Patrick Dulleck hämmerte nach einer Ecke aus 5m den Ball einfach unter die Latte, die drei Punkte waren wieder im Sack.

Diese drei Punkte und vor allem der weitere große Schritt in Richtung Aufstieg wurden dann nach dem Spiel vor der Gegengerade noch schön gefeiert mit der Mannschaft. Jetzt in Münster gewinnen, das wäre die halbe Miete für das große Ziel!

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MaD

KSC – Dortmund Amateure 1:0

Wenn jemals das Wort „Arbeitssieg“ und die Phrase „Wer solche Spiele gewinnt steigt auf“ eine Berechtigung hatten, dann nach diesem 1:0 Heimsieg gegen die Zweitvertretung der Dortmunder Borussia.

Es war mühsam zuzusehen an diesem Nachmittag. Zu viele leichte Ballverluste, zu viele Fehlpässe, zu viele nicht zu Ende gespielte Szenen prägten das Spiel unserer Mannschaft. Hinten standen wir zwar einigermaßen sicher, aber da Dortmund zweitweise feldüberlegen war und man nur 1:0 führte, schwang immer die Angst vor dem Ausgleich mit.
Hakan hatte per Strafstoß in der 3.Minute das frühe 1:0 besorgt, aber anstatt nun frei und locker aufzuspielen, agierten wir sehr nervös.
Nach vielen Monaten hatte man als Zuschauer wieder mal das Gefühl hier selbst mittun zu können. Gutes Gefühl irgendwie. Endlich fühlte man sich auf den Rängen wieder fast ebenbürtig. „Ich lauf mich mal warm“ tönte mein Nebensteher. Dies hatte er seit September nicht mehr gesagt.

Fast 12.000 Zuschauer sahen das Spiel. Eine gute Zahl, wenn man bedenkt wie schlecht das Wetter war und dass die Amas eines Bundesligisten keine Leute mitbringen. (Die 50 Angehörigen der Spieler hab ich auf der HT auch gesehen.) Wenn das Wetter nun hoffentlich bald besser wird und wir weiter ganz oben mitspielen, kann sich unser Verein bestimmt bald über 15.000 Zuschauer freuen und zum Saisonende gegen Hansa Rostock werden wir ausverkauft sein.

Es freut sich über dieses dreckige 1:0
MaD

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Und nun der Grund warum die Zweitvertretungen raus aus der 3.Liga müssen:
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