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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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MaD

"Leben und leben lassen"

TURNSTILE & EXPIRE & ANGEL DU$T & SWAMPS & YOUNGER US (11.08.2014 Stadtmitte Karlsruhe)

Ein normaler Montag Abend in Karlsruhe sieht so aus, dass sich über 300 Leute aus ganz Baden-Württemberg, der Pfalz und dem nahen Ausland (Belgier habe ich sogar gesehen) in der Stadtmitte einfinden und eine Hardcore Show erleben.

Die Jungs und ein paar Mädels nahmen den Club auseinander. Schon beim „Bollock-Punk“ von Angel Dust war richtig was los, was dann aber bei Expire und Turnstile abging war sensationell.
Diese Art abzugehen ist nicht ganz mein Ding, deshalb hielt ich mich eher seitlich im Hintergrund und genoß die Show der Bands und der Meute.

Expire und Turnstile brachten ihre 7-8 Songs dermaßen auf den Punkt und nach knapp 35 Minuten waren nicht nur die Musiker platt. Großes Klasse was hier geboten wurde. Hier ein Eindruck:

Turnstile: http://youtu.be/fwCTgHCUgMY?list=UUxtb_p8a90-Ns85nt6ZoSaA

Expire: http://youtu.be/3TamBoGWFvw?list=UUxtb_p8a90-Ns85nt6ZoSaA

MaD

Bane (Alte Hackerei Karlsruhe, 28.07.2014)

Wenn eine Woche so beginnt, ist sie schon gerettet. Bane aus Worcester gaben sich in der Hackerei die Ehre und sorgten für volles Haus.
Und es geschah etwas, was selten ist für diese Location. Gleich zu Beginn strömten alle Leute direkt vor die Bühne und es bildete sich sofort ein Pit der sich gewaschen hatte. Männer mittleren Alters flogen durch die Luft und ließen sich zu feinsten Hardcore-Punk Klängen durch die Gegend schupsen.
Aaron Bedard war wie immer stilsicher gekleidet mit einem übergroßen Pulli. Er nutzte die komplette kleine Bühne, hilet das Mikro in die Crowd, redete zwischen den Songs viel von seinem Leben und seinen Erfahrungen und forderte alle auf mehr gegen Nazis zu tun.
Seine Statements ernteten viel Applaus, waren sie doch sympathisch und ehrlich vorgetragen.
Bane hatten großen Spaß, sie bekamen vor der Bühne ja auch allerhand geboten. Gut so Karlsruhe, bitte künftig mehr davon.

Danke Bane und ich hoffe doch, dass ihr noch mal wieder kommt!!!

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MaD

P.S. Danke an die Veranstalter Lukas und Co. für diesen Abend!

Happiness Festival 2014

In Pforzheims Landgebiet mausert sich ein Festival. Das Happiness ist wieder gewachsen und bot mit The Hives nun auch zum ersten Mal einen internationalen Top Act als Headliner auf.
Schon Wochen bevor das Festival startete war es ausverkauft. 6500 Besucher pro Tag und immer noch ne Menge Platz auf dem Gelände, was auf weiteres Wachstum schliessen lässt.
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Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen deutschen Bands und einer guten Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen. Das überwiegend sehr junge Publikum ging vor allem auf Acts wie Alligatoah und Marteria ab. Da wurde jedes Lied mitgesungen und kreischender Applaus folgte. Alligatoah baute sein Set wie ein Bühnenstück auf. Er ließ von einem Butler in einerm überdimensionalen Kochtopf ein Gebräu anrühren, welches zur Zugabe die Grundlage für „Willst du…..“ war. Das Publikum sang sich dabei heiser.
Marteria bot eine tolle Show umrahmt von etlichen Bengalos als Höhepunkt zu „Bengalische Tiger“. Auch „Alles verboten“, „Kids (2 Finger an den Kopf) oder „Die Nacht ist mit mir“ durften nicht fehlen. Es ist immer wieder schön HipHop oder Rap live mit einer Band und Sängerinnen zu erleben.

Bands wie Marathonmann oder Callejon hatten es da schon schwerer. Vor allem letztere Band war eher heftige Kost, aber auch hier für fand sich ein Publikum.
Marathonmann lieferten mit dem Album „Holzschwert“ ein starkes Debüt ab und haben nun mit dem Song „Die Stadt gehört den Besten“ einen richtigen Hit am Start.
Eine tolle Stimmung mit einem wunderbar organisierten „Strohhochwurf“ des Publikums.

Der heimliche Headliner des Festivals waren sicher Irié Révoltés. Was eine Stimmung diese Band wieder erzeugte. HipHop, Ska, Punk, alles gerührt und zusammengemixt. Eine unheimliche Mischung, welches jedes Festival zum toben bringt. Die Kids rasteten aus, wedelten mit ihren T-Shirts, hüpften und tanzten. Sie hätten ewig weiter spielen können.
The Hives überzeugten mit einem soliden Best-Of Set. Unglaublich, diese Band in einem Dorf bei Pforzheim zu sehen. Knapp 1 Stunde inkl. Zugabe, dies war sicher ausbaufähig, aber sie mussten wohl schnell weg. Kaum waren die letzten Töne verklungen fuhr auch schon ihr Nightliner vom Hof.
Sie boten trotzdem alles was man als Fan hören möchte. Es war nicht so viel los wie bei Irié Révoltés und der Altersschnitt vor der Bühne stieg auch sprunghaft. Es war schön „….mein Schatz“!

Bin gespannt auf die weitere Entwicklung des Festivals und die Bands im Jahre 2015.

MaD

Marathonmann:
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Callejon:
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Alligatoah:
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Marteria:
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Emil Bulls:
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Irié Révoltés:
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The Hives:
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Sonisphere Festival oder Metallica mit Blitz und Donner (Basel, 04.07.2014)

Was haben Alice in Chains, Airbourne und Kvelertak gemeinsam? Sie alle sind herausragende Bands ihres Genre und spielten gemeinsam in Basel auf dem Sonisphere Festival. Was sie aber wirklich vereinte an diesem Tag in Basel war die Tatsache, dass sie letztlich Vorbands für die große Show von Metallica waren.
Der späte Nachmittag wurde gefüllt mit guter Rockmusik, die für die meisten den Hintergrund ihrer Gespräche lieferte. Erst als Metallica kurz vor 21 Uhr die Bühne betraten, kam richtig Stimmung in den St.Jakob-Park in Basel.
Alice in Chains hauten großartige Lieder raus und fast niemand nahm davon Notiz. Bitter, aber eben Realität wenn Metallica danach noch zum Tanz bitten.
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Die Altmeister des Heavy Metal bekamen von den Fans ein tolles Set zusammengestellt. Persönlich hatte ich vergessen zu voten, aber außer Wherever I May Roam vermisste ich keinen Titel. Dieser stand immerhin noch live zur SMS-Wahl, unterlag aber Orion. Ich sparte mir die 80 Rappen für die SMS, aber viele hatten Spaß daran und tippten fleissig „B“ in ihr Handy. Über Sinn und Unsinn dieses SMS-Voting lässt sich trefflich streiten.
Noch bei Tageslicht gingen Metallica mit Battery gleich richtig steil und legten mit Master Of Puppets nicht weniger spektakülär nach. Fäuste wurden gereckt und „Master“ aus tausenden bierseeligen Kehlen gen Bühne gebrüllt. Welcome Home (Sanitarium) und Ride The Lightning folgten bevor sie mit The Unforgiven erst mal etwas den Fuß vom Gas nahmen. Technisch brilliant und mit einem bombastischen Sound ausgestattet machten die vier Musiker in der Kurve Alarm in der normalerweise die Ultras des FC Basel dafür sorgen, dass es kracht und lärmt. 
Die Band hatte sichtlich Lust an diesem Abend Basel zu rocken. Immer wieder liefen die Musiker auf den beiden Stegen ins Publikum, klatschten ab und lachten entspannt. Kirks Gittarensolo mündete in das gefühlvolle Nothing Else Matters und er war sich der Wirkung durchaus bewusst als er die ersten Klänge dieses Liedes anspielte. Hatten ihm gerade noch alle andächtig gelauscht und auf die Finger geschaut wie sie über die Saiten flogen, so brachen nun alle in Jubel aus.
James Hetfield hatte ansonsten über den ganzen Abend alle Fäden in der Hand, sprach viel mit den Fans und wirkte keineswegs gelangweilt als er dieses Best of Set vortrug, im Gegenteil. Da stand ein charismatischer Musiker, der weiss welches Privileg er durch seine Musik im Leben genießt. Am Freitag in Basel ließ er alle daran teilhaben.
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Als bei Sad But True der Himmel über Basel anfing zu blitzen und zu donnern, bekamen Metallica kostenlos Unterstützung für ihre Show. Besser hätte es kein Regisseur inszenieren können. Blitze zuckten über dem Stadion, es regnete in Strömen und Metallica drehten auf. Da standen sie im Regen von Basel und spielten nacheinander …And Justice For All, One und For Whom The Bell Tolls. Der Himmel donnerte und leuchtete dazu.
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Mit Enter Sandman gingen sie von der Bühne um nach knapp 3 Minuten wieder zur Zugabe und St.Anger zu erscheinen. Seek and Destroy beendete nach ca. 2 1/2 Stunden einen Abend mit Metallica der Hit an Hit reihte, seine eigene durch das Gewitter unterstützte Dramaturgie hatte, eine Band voller Lust am Live Gig zeigte und alle Fans mit einem Grinsen im Gesicht in den Regen entließ.
Mich führte der Weg in die Bar du Nord um dort noch mit vielen Kolumbianern gemeinsam die letzten 30 Minuten des WM-Viertelfinals Brasilien-Kolumbien zu schauen. Danke an Daniel D. für den Abend und das Dach überm Kopf.

MaD

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Setlist:
1. Battery
2. Master Of Puppets
3. Welcome Home (Sanitarium)
4. Ride The Lightning
5. The Unforgiven
6. Creeping Death
7. Lords Of Summer
8. Sad But True
9. Fade To Black
10. …And Justice For All
11. One
12. For Whom The Bell Tolls
13. Whiskey In The Jar
14. Nothing Else Matters
15. Enter Sandman
16. St. Anger
17. Orion
18. Seek & Destroy

Deutsche Meisterschaft der Wohnungslosen im Straßenfußball 2014

Karlsruhe war der Gastgeber einer ganz besonderen Meisterschaft. Wohnungslose Menschen spielten in Sichtweite des Schlosses den Deutschen Meister 2014 im Straßenfußball aus.
Aus dem ganzen Land waren Sozialträger mit ihren Mannschaften angereist. Mitmachen konnte jeder der aktuell wohnungslos ist, es in den letzten Jahren war oder vom Straßenzeitungsverkauf lebt.
Über 20 Teams spielten den Sieger aus. Ob sie nun aus Kiel, Saarbrücken, Hamburg, Berlin oder Frankfurt kamen. Sie alle wollten gewinnen, Spaß haben, Tore schießen und auf dem Platz alles geben. Wenn der knarzige Lautsprecher die Mannschaften aufforderte sich zur nächsten Partie bereit zu machen, hörte sich dies dann so an: Ocker Beige Berlin gegen Acht auf Kraut, Rue 66 gegen Kontrollverlust oder Hannibals Erben gegen Jugend hilft Jugend.
Nein, dies war keine reine gute Laune Veranstaltung. Da wurde alles gegeben und mit Leidenschaft gekämpft. Wie zur Zeit in Brasilien, nur eben alles etwas kleiner, etwas weiter weg von der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Vielleicht etwas ehrlicher dafür?!
An diesen beiden Tagen im Juni (20./21.) trafen Typen aufeinander deren Lebensgeschichte Bücher füllen würde. Diese Geschichten sind leider nicht von nur von „Eitel Sonnenschein“ geprägt. Sie alle haben einiges überwunden oder sind gerade dabei dies ernsthaft zu versuchen.
Es gab auch richtig gute Fußballer in den Reihen der Wohnungslosen die für das eine oder andere „Zunge schnalzen“ im Publikum sorgten und schöne Tore erzielten.
Anhang 2
Die Kluft im Leistungsvermögen war teilweise schon enorm. So gab es auch schon mal ein 15:0 oder mehrere Endergebnisse mit 5-6 Toren Unterschied. Als es dann aber in die Endrunde ging und die besten Teams den Sieger ausspielten war es sehr spannend. Bei allem Engagement und Kampf war es stets fair.
Am Ende triumphierte Jugend hilft Jugend aus Hamburg und verwies den Kompasshof Augsburg auf Platz 2.
Aus allen Team wurden noch Spieler ausgewählt, die als „Deutsche Nationalmannschaft“ zur Weltmeisterschaft der Wohnungslosen nach Chile reisen.
Dieser „Homeless World Cup“ wird u.a. von der UN und der UEFA mitfinanziert.
Wie gut geht es doch unserem Land, dass wir solche Veranstaltungen für Menschen durchführen können, die eher am Rande der Gesellschaft zu Hause sind. Es zeigt uns auch deutlich wie schnell es gehen kann, dass wir selbst in einer Notlage sind. Wie beruhigend zu wissen, dass es Institutionen gibt, die allen die Hilfe wollen zur Seite stehen.
Veranstaltet wurde das Turnier von der Diakonie Karlsruhe, der Heimstiftung Karlsruhe und dem Arbeitskreis Wohnungslosenshilfe in Karlsruhe gemeinsam mit Anstoß! e. V.! Mit vielen ehrenamtlichen Helfern konnten diese zwei Tage erfolgreich gemeistert werden. 

Mehr zum Thema gibt es hier:
http://www.sozialsport.de/deutsche-meisterschaften/160-pm-deutsche-strassenfussballmeisterschaft-in-karlsruhe-2014.html

Für euch am Spielfeldrand stand
MaD

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Deutsche Meisterschaft der Wohnungslosen im Straßenfußball

An zwei Tagen am kommenden Wochenende spielen Teams aus ganz Deutschland einen Deutschen Meister aus. Das besondere an den Fußballern ist, dass sie keine Wohnung haben. Homeless People, Obdachlose, Wohnungslose, wie auch immer man sie nennt, an diesen beiden Tagen sind sie einfach nur Fußballer und spielen für ihr Team.
Sie werden Tore schiessen, Chancen vergeben, jubeln und sich aufregen. All das was gerade in Brasilien geschieht, passiert auch am 20./21.06. auf dem Karlsruher Schlossplatz.

Die offizielle Eröffnung ist am Freitag um 10 Uhr auf dem Schlossplatz.

Seid dabei, wenn auch nur mal für ne Stunde.  

http://www.sozialsport.de/deutsche-meisterschaften/159-strassenfussball-dm-am-20-21062014-in-karlsruhe.html

Für euch am Ball
MaD

2014-DM-Plakat Kopie

Portus Hardcore – Outdoor……..

Anhang 1Anhang 2

Song Of The Day: Defeater – Empty Glass

Merauder (Alte Hackerei Karlsruhe, 25.05.2014)

Merauder aus New York spielten Metalcore als es diesen noch gar nicht gab. Schon Anfang der 90er Jahre verquickten sie klassischen Hardcore mit Metal.
Fast alles was man bei anderen Bands mit härterer Gangart liebt findet sich hier wieder. Schnelle Gitarrensoli, dumpfer Bass, klassische Mid-Tempo Songs, dann wieder melodiöse Parts.
So sehr Merauder andere beeinflussten, hier vor allem Hatebreed oder Heaven Shall Burn, so ließen sie es im Laufe der Jahre auch zu, dass sie offen für viele Spielarten der härteren Musik wurden.
Vielleicht auch dadurch bedingt, dass Merauder keine Band im eigentlichen Sinne mehr ist. Durch die vielen Wechsel der Bandmitglieder kamen immer wieder neue Ideen und neue Einflüsse. Dies ist nicht unbedingt schlecht, erklärt aber warum auch die Alben von Merauder nicht eine klare Linie oder Handschrift tragen. Knapp 25 Jahren sind sie nun unterwegs, haben mit allen Szenegrößen gespielt und waren zur Matinee-Show nun in Karlsruhe.
Sicher über 100 Leute waren in die Alte Hackerei gekommen um die New Yorker zu sehen.
Es eröffneten die beiden lokalen Bands Strike Back und Diversion. Beide mit Potenzial, vor allem von den Jungs von Diversion (Bandmitglieder von Strike Back sind hier auch dabei) ist noch einiges zu erwarten. Der gesamte Auftritt wirkt reifer, der Sound ist fetter. An der Bühnenpräsenz ist noch zu arbeiten, es entstehen zwischen den Songs oft lange Pausen bei denen die Musiker alle mit dem Rücken zum Publikum gen Schlagzeug schauen. Aber alle beiden Bands sehr sympathisch und mit durchaus Potential. Bin gespannt wie es bei beiden weiter geht. Respekt auch an den Sänger von Strike Back, der später Merauder vor der Bühne gut abfeierte.
War Charge aus Schottland sollte dann mal so richtig für Merauder anheizen. Auch noch eine sehr junge Band, die aber schon einiges an Konzerterfahrung mitbringt. Sie hatten Lust vor diesem Publikum zu spielen und zeigten es trotz des eher (mal wieder) verhaltenen Moshpits (…wenn man von Moshpit überjaupt reden will…).
Merauder legten dann mächtig los und endlich kam auch etwas mehr Bewegung in die Hackerei. Letztlich blieb es aber auch hier wieder beim Versuch einiger weniger Leute (Gruß an den Doc, Lars13 und Jens) Leben in die Bude zu bringen. Karlsruhe ist auch zur Matinee-Zeit eher zurückhaltend, da kann auf der Bühne stehen wer will.
Jorge Rosado weiß wie man die Meute bei Laune hält. Er erzählt fast pausenlos zwischen den Songs seine Stories, sorgt so für viel Gelächter und eine lockere Stimmung.
Bei „Life Is Pain“ lohnt es sich für ihn endlich das Mikro in die Besucher zu halten. Etliche Herren shouten den Song mit. Auch die Schotten sind darunter. Sie hatten wohl so richtig Bock auf Merauder und wollten diese nicht nur als Support-Act unterstützen.
Auch hier endet das Set schon recht schnell. Die Hackerei fordert noch laustark nach Zugabe und bekommt diese auch. Irgendwie sympathisch wie sich die Band kurz berät was sie spielen wollen. Da stehen gestande Musiker und strahlen ins Publikum als wäre dies einer der größen Auftritte ever, dabei standen sie mit allen Größen des Hardcore-Genres schon auf der Bühne.

Bei Kaffe und Tee unterwegs war
MaD

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