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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Auf zum Sturm der Regensburg

Die Oberpfalz war das Ziel und die Mission Relegationsplatz wurde erfolgreich absolviert. Dieser Nachmittag gegen die Frankfurter Eintracht kostete mich aber bestimmt die Hälfte meiner noch vorhandenen Nerven. 
Jeder von uns wusste wie es bei 1860, Aue und Cottbus steht und so war klar, dass ein Tor der Eintracht wahrscheinlich den direkten Abstieg bedeuten würde und dies für unseren Verein ungeahnte Folgen hätte.
Ihr könnt euch denken wie man sich da fühlt, wenn es wieder einen Freistoß und wieder eine Ecke gibt und dies kurz vor dem Abpfiff.
Da fliegen Bälle in unseren 16er und jeder könnte das Aus für uns bedeuten.
Die letzten 10 Minuten wurde aus frenetischem Support ein Zittern und Bibbern. Allen sah man die Anspannung an, es wurden Hände in den Hosentaschen vergraben, Blicke vom Spielfeld abgewendet oder die Hände vors Gesicht gehalten.
Nervlicher Ausnahmezustand in Karlsruhe!

Der Beginn des Tages war auf dem Marktplatz und gegen elf Uhr trat man den Marsch zum Wildpark an. Auch hier war bei vielen die Anspannung schon greifbar.
Das Spiel begann mit laustarker Anfeuerung auf Karlsruher und einer sehr schönen Pyroshow auf Frankfurter Seite. Da ließen sich die Hessen nicht lumpen und packten einiges an Rauch und Feuer aus. Prima Ding, bis auf die Raketen und die Richtung Platz entsorgten Bengalos.
Der KSC legte sehr gut los, war von der ersten Minute an präsent und stand dem designierten Aufsteiger auf den Füßen. Dann die sensationelle 9.Minute. Iashi und Schiek spielen sich rechts herrlich durch. Schiek dringt in den Frankfurter Strafraum auf Höhe des Fünfmeterraumes ein, legt den Ball in die Mitte und unser Zypriote Charalambous versenkt den Ball im Netz. Befreiender, fanatischer Jubel im Wildpark.
Irgendwann Mitte der ersten Hälfte war klar, dass auf München Blau kein Verlass sein würde. Aachen führte mit 2:1 bei 1860, was mir aber vorher schon fast klar war. Ist eben mittlerweile (leider) ein Scheißverein.
Der KSC war weiter engagiert und stand defensiv sehr sehr gut. Zugeben muss man aber auch, dass die Frankfurter nix wollten. Sie hatten mehr Spielanteile aber drängten nicht wirklich auf den Ausgleich. Zum Glück!
So brachten wir 70 Minuten über die Runden bis Schiek bei einer Ablage im eigenen Strafraum Idrissou den Ball auf dem Silbertablett servierte, dieser das Mahl aber verschmähte und wir noch mal mit dem Schrecken davon kamen. Auch die Jacke meines Freundes „Örni“ überlebte es zum Glück, als ich reflexartig in dieser Situation daran wie wild zog. Was ich damit erreichen wollte – keine Ahnung.

Als dann die Ordnungskräfte kurz vor Ende der Partie mit mehreren Hundertschaften auf der Aschenbahn einzogen war klar, dass der Schiri hier nicht mehr lange nachspielen lassen und sicherlich auch keine strittige Situation mehr gegen den KSC pfeifen würde. Es war vollbracht und nun war Showtime. Es zogen die Pferde der Spanischen Hofreitschule ein, im Sattel die stolze Schweizer Garde und vollführten Pferdedressurreiten im Stiele des Dr.Reinhard Klimke auf „Ahlerich“. Die Frankfurter „Chaoten“ waren fasziniert, ja hingerissen und schmolzen vor Verzückung ob dieser grazielen Vorstellung dahin. Hätten sie Blumen zur Hand gehabt, hätten sie die Aschenbahn in ein Blumenmeer verwandelt.
Danke an den Steuerzahler, dass er diesen kulturell und sportlich wertvollen Glanzpunkt finanziert hat. (Oder hätte deswegen jemand einen Rüffel verdient?)

Nun also auf nach Regensburg! Wir sind guter Dinge, gehen wir doch gestärkt aus dieser Partie hervor.

Danke an eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft (….was bitte war denn mit euch in Aachen los….?), danke an unsere Freunde aus Berlin, Graz und Straßbourg. Vielen Dank an Hiroshi, der wohl die weiteste Anreise mit seiner Familie hatte.

Alle auf nach Regensburg!!!

OnkelMad

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Relegation ist das Ziel

Die Hertha hat es heute vorgemacht. Morgen muss es der KSC schaffen ebenfalls mindestens den Relegationsplatz zu erreichen. Ein Abstieg in Liga 3 wäre eine Katastrophe. Unser notorisch klammer Chaosverein stünde in der Gefahr für lange Zeit den beiden Bundesligen Lebewohl zu sagen.
Relegation würde bedeuten, dass wir in zwei Spielen gegen Jahn Regensburg es selbst in der Hand hätten!

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Morgen alles für den KSC!!!

Eine unruhige Nacht steht bevor
OnkelMad

Unerwiderte Liebe und Leidenschaft – KSC auswärts 2012

Kennst du das Gefühl verliebt zu sein und genau zu wissen dass diese Liebe nicht erwidert wird? Du brennst in Leidenschaft für ein Mädchen und sie ignoriert dich? Kein Weg ist dir zu weit für sie, du tust alles um ihre Aufmerksamkeit und ihr Herz zu gewinnen und sie straft dich mit Verachtung, knutscht sogar vor deinen Augen mit einem anderen und schlägt dir dadurch symbolisch immer wieder tief in die Magengrube.

So ähnlich fühlt man sich mit dem KSC auswärts. Wir wollen dem KSC auch auswärts „nur mal eben sagen, dass du das Größte für uns bist“ und werden von diesem statt dessen Hohn und Spott preis gegeben.

Unser neuer Trainer hat noch nicht mal Verständnis für die Fans, die sich ob der Leistung der Mannschaft nach Spielende nicht mehr so ganz beherrschen können. 90 Minuten Leidenschaft von den Rängen wurde von uns investiert und man erntet nur Unverständnis darüber, dass man seinem Unmut verbal Luft macht.

Spulen wir zurück auf Anfang. 13.30 Uhr – der KSC Block brechend voll (….einer wird sogar vollgebrochen…*g), es ist laut, die Leute sind heiß, die blau-weiße Party kann beginnen. Auf Aachener Seite nur Untergangsspruchbänder vor allem gegen einen Herrn Kraemer. Den scheinen sie nicht zu mögen. Die Gruppe „Ultras Aachen“ hat sich in den letzten Winkel des Stadions verzogen (…dann besser gleich auflösen Jungs!!!) und niemand im neuen Tivoli erwartet mehr etwas von der Heimmanschaft. Alles, aber auch wirklich alles sprach für den KSC und genau dies ist Gift für unseren kleinen Klüngelverein. Ohne Leidenschaft, ohne Kampf, ohne erkennbares Konzept und mit unfassbar vielen „Stockfehlern“ präsentierte sich unser ganz in weiß aufspielendes Team. Die erste Freistoßflanke von links klärte Orlishausen noch auf der Linie, der Eckball aus derselben Richtung köpfte ein Aachener dann zur Führung ins Tor. Timo S. (Name der Redaktion nur zu gut bekannt) sah es mal wieder nicht für nötig an mit dem Aachener ins Kopfballduell zu gehen. Mit der Ecke fünf Minuten später, wieder von links, hätte die Alemannia schon alles klar machen können aber der Ball flog Zentimeter an unserem langen Pfosten vorbei.

Von unserer Seite kam nur hilfloses Ballgeschiebe, welches meist in katastrophalen Fehlpässen endete. Wohl gemerkt, die Alemannia brachte aus dem Spiel heraus auch nichts zustande, ihr könnt euch nun einigermaßen ausmalen welche Klasse dieser Kick hatte.

Nach dem Spiel gab es dank sofort prügelnder Ordner am Sitzplatzbereich (…wollten wohl einiges wegen dem Frankfurter Platzsturm letzten Montag wieder gut machen…) einige Jagdszenen. Auch die Polizei reagierte recht unentspannt und setzte mal wieder ihr „Pfefferspray“ unverhältnismäßig ein. Niemand griff Polizisten an soweit ich dies gesehen habe und trotzdem sprühten sie damit rum als wäre es Rosenwasser und jeder durfte mal ein Auge voll nehmen. Stoppt dieses Vorgehen der Polizei in den Stadien endlich mal jemand??? Man erzählt sich, dass ein KSC-Fan noch im Krankenhaus liegt da er von einem Polizeihund schwer verletzt wurde. Gute Besserung!

Nun haben wir das Endspiel im Fernduell mit Aachen gegen die Frankfurter Eintracht. Da hab ich so Bock drauf wie auf Dünnschiß. Von der direkten Rettung bis zum sofortigen Abstieg in Liga drei ist am Sonntag alles möglich – vielen Dank für diesen Nervenkitzel an die „Profis“ des KSC.

(Aachen verabschiedete Sportdirektor Erik Meijer noch mit viel Applaus und Transparenten – am besten gefiel mir „Erik Meijer – Oi, Oi, Oi“. Er bezahlt wohl die Eintrittskarten der Fans, welche sich für die Bustouren nach München anmelden. Eine schöne Geste eines zu seiner aktiven Zeit immer vorbildlichen Profis in Sachen Kampfgeist und Einsatzwillen. Kraemer raus!)

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Für euch in Aachen war
OnkelMad

Siebzehndreißig – darauf scheiß ich

Wegen höherer Gewalt war ich ein paar Tage ausser Gefecht, deshalb erst jetzt ein paar Zeilen zum Match des KSC gegen Dynamo Dresden.

Schon wieder Ausnahmezustand in Polizikreisen, die Dynamos kommen in die Fächerstadt. Das erste was man sich einfallen lässt ist natürlich, dass nur lauwarmes Bier ohne Alkohol ausgeschenkt wird.
Als Caterer würd ich mir langsam verarscht vorkommen. Kein Anstehen am Bierstand trotz knapp 17.000 Zuschauern, keiner (Ausnahme mein Freund Sepp) mag dieses gefärbte Wasser trinken. Das wievielte Spiel ohne richtiges Bier war dies eigentlich schon?

Das Fanprojekt blieb an diesem Tag, wegen der frühen Anstoßzeit (17.30 Uhr) geschlossen und so traf sich die Szene auf dem Vorplatz hinter der Gegengeraden. Stimmung war gut, aber etwas angespannt wegen dem enorm wichtigen Spiel. „Wir müssen gewinnen“…..hörte man überall die Leute miteinander reden.
Die Dynamos waren zahlreich angereist, viele mit 9-Sitzern und Autos. Gefühlt brachte die Polizei jeden einzelnen Dynamo Anhänger persönlich zum Gästeblock.

Zur Anstoßzeit mag ich eigentlich nicht viele Worte verlieren. Es ist ein Hohn um 17.30 Uhr zu beginnen, nur damit alle pünktlich um 20 Uhr zur BuLi vor der Glotze sitzen. Dresden musste eh zwei Tage Urlaub nehmen, aber selbst für Berufstätige in und um Karlsruhe war diese Anstoßzeit schwer zu schaffen. Viele kamen erst kurz vor Anpfiff und einige kamen sicher zu diesem wichtigen Spiel auch nicht. 17.30 – darauf scheiß ich!

Auf Optik wurde heute auf KSC Seite verzichtet, angesagt war einzig bedingungsloser Support bei diesem weiteren Endspiel um den Relegationsplatz.
Dynamo präsentierte einen sehr fein geflaggten Block. Oldschool und sehr schön anzusehen. Ihr Support war teils auch richtig laut. Wie auch Hansa Rostock, so schafft es auch Dresden, dass meist der ganze Block mitzieht. Vor allem bei den wenigen Hüpfeinlagen sehr geil. Das D-Y-N-A-M-O kam oft auch schön fett rüber.
Die Gegengerade schickte den einen oder anderen Hassgesang gen Gästeblock und reflexartig wurde dort reagiert. Schön, dass diese Mechanismen immer noch greifen.
Persönlich finde ich es sehr geil die Gegner singen zu hören: „Karlsruh, Karlsruh, wir scheißen euch zu“!!! Yeah!!! Jetzt habt ihr es uns aber gegeben.

KSC über 90 Minuten präsent in Sachen Support und nach den Toren, als die Anspannung abfiel, noch lauter. Angespannt waren sie alle. Wenn man sich umschaute stand da einigen bis zum 2:0 durch Krebs Pipi in den Augen.
Die Mannschaft zeigte Willen, hatte wieder etwas Glück, einen heute tollen Keeper und gewann verdient. Das 1:0 durch Rada verdanken wir dem jungen Kirsten im Tor. Der Name Kirsten ist eben eine Torgarantie.

Ein paar Scharmützel gab es dann noch am Tor zur Gegengeraden, aber das wars dann auch gewesen.

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Noch ein Wort zum Ordnungsdienst. Da bauten sich doch auch einige dieser Fuzzis vor unserem Block auf. Aber Leute bitte, da fühle ich mich als Sicherheitsrisiko echt nicht ernst genommen bei dieser Mischung aus Altersheim und Kindergarten:

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Mittlerweile ging leider das Auswärtsspiel in Ingolstadt unglücklich mit 1:2 verloren. Da aber auch Aachen und Hansa Rostock nichts holten, haben wir es immer noch selbst in der Hand den Relegationsplatz zu holen. Geben auch wir also noch mal alles, damit es am Ende der Saison nicht heißt: „Lotte zieh die Strapse an, Karlsruh kommt mit alle Mann“!
Danke noch für die Unterstützung aus Pforzheim (Pforzheimer Jungs/Goldstadt Brigade).

Wieder an Bord ist euer
OnkelMad

Bochum ist nicht mal Petting

Da kann Herbert vor dem Anpfiff aus den Lautsprechern sein Bochum besingen wie er will. Momentan ist da nicht viel los, weder auf dem Platz und schon gar nicht auf den Rängen.
Nach vielen Spielen ohne Sieg und sehr schlechtem Spiel ist Tristesse eingekehrt in Peter Neurures Wohnzimmer. Wo einst der VokuHila der Nation den VFL in den Uefa-Cup führte und man vor kurzem noch Bundesliga kickte beschwört die Kurve heute schlicht die Mannschaft „endlich wieder Fußball zu spielen“.
Viele kleine Spruchbänder, die alle aussagten, dass es gerade nix zu feiern gibt.
Bochum ist auf den Rängen momentan nicht mal Petting und schon gar nicht Hardcore (…hallo Spruchband…), eher ein schüchterner Kuß auf die Wange.
Diese Kurve ist tot zur Zeit. Schade, denn ich liebe lebendige picke packe volle und laute Kurven, aber davon ist man dort leider weit entfernt. Bewegung war vlt. durchgehend bei 100 Leuten und gehört hat man die Heimkurve in unserem Block praktisch nie. Es sei euch zu wünschen, dass da wieder mehr Leben reinkommt.

Nach einer granatenschlechten Halbzeit von unserer Mannschaft gaben wir in Halbzeit zwei auch mehr Gas und siehe da es wurde besser auf dem Rasen. (Als Fan gehe ich einfach mal davon aus, dass auch unser Engagement mit dazu beigetragen hat.)
Zwei Chancen von Lavric hätten eigentlich den Sieg bedeuten müssen, aber vor allem die erste Möglichkeit verstolperte unser Mittelstürmer fahrlässig. Bochum hatte seine Chancen, sowohl in Halbzeit Eins als auch kurz vor Schluss als Orlishausen uns den Punkt rettet. Gehen wir in Führung gewinnt der KSC das Spiel, so müssen wir mit diesem Punkt und den sehr engagierten zweiten 45Minuten zufrieden sein. Wir haben es immer noch selbst in der Hand.

Ansonsten herzliche Glückwünsche zu 13 Jahren Phönix Sons. 13 Jahre Fanatismus für Blau und Weiß!

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Für euch in Bochum war
OnkelMad

Dem Christian Timm sein rechter Fuß

Christian Timm ist ja so etwas wie das personifizierte Verletzungsproblem. Sein letztes gutes Spiel machte er anno Erste Liga auf Schalke für uns, seitdem war er mehr oder weniger soweit von der Startaufstellung des KSC weg wie ich.

Als er aber am gestrigen Sonntag plötzlich da war, spielte und dann wie die Feuerwehr im Laufduell mit einem Unioner auf deren Tor zu lief, traute ich meinen Augen nicht. Wer ist das? Der Timm kam es von allen Seiten.
Hat der einen rechten Fuß schoß es mir durch den Kopf, mittlerweile in Unwissenheit darüber welches sein stärkerer wohl sei.
Als er aber mit diesem ausholte und den Ball sowas von trocken oben ins kurze Eck pflogte, wurde mir wieder klar, dass dem Christian Timm sein rechter Fuß kein schlechter war bzw. ist.

Da leck doch die Katz am Buckel. Kommt da Markus Kauczinski, zaubert den Timm aus dem Lazarett und der legt den Unionern so ein Ding rein. Wohlgemerkt es war der 1.April, hätte ich dies nur erzählt bekommen, ich hätte es wahrscheinlich für einen Scherz gehalten.

Die Köpenicker hatten nach 30 Sekunden ürbigens schon den Ball an den Pfosten gebolzt und sollten in Halbzeit zwei noch mal knapp an Verteidiger und Pfosten scheitern. Das Glück war uns heute hold und eine gut kämpfende Elf in meinen Farben hatte es sich auch verdient.

Keiner fiel so richtig ab, sie rannten und versuchten es, vieles ging schief aber wir sind eben auch unter den letzten drei der Liga und nicht unter den ersten.
Lavric kam dann für Timm und vollendete dessen Werk zum 2:0 Endstand.

Erleichterung pur, denn nun ist der Relegationsplatz aus eigener Kraft machbar, über mehr mag ich nicht nachdenken. Zu oft hat mich die Mannschaft nach einigermaßen passablen Leistungen wieder enttäuscht. Der 16.Platz ist aber Pflicht und dann können wir gemeinsam in Chemnitz, Aalen oder Heidenheim ums Überleben des KSC kämpfen.

Schöner Support heute mit einigen älteren Liedern, meist sehr laut. Selbst unser alter Capo neben mir im Block, sang die ganze Zeit vor sich hin und hatte sogar mal Gänsehaut „…..scheißegal was passiert, scheißegal was passiert auf der Achterbahn“!

Block der Unioner sehr schön beflaggt und nach der Pause stellten sich alle hinter die Szene Köpenick Fahne. Konnte man gut anschauen.

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Für euch im Wildpark war
OnkelMad

Tschüss Jörn – Tach Markus

Und wieder war es mal soweit im Wildpark. Eine Pressekonferenz wurde gestern für 13 Uhr angesetzt. Dort wurde dann verkündet was schon jeder wusste, als die Mitteilung über die Pressekonferenz durchs Netz strömte und im Radio verkündet wurde.
Markus Kauczinski beerbt den glücklosen Jörn Andersen auf der Trainerbank des Karlsruher SC.

Noch sieben Spiele stehen an und der 14.Trainer in 14 Jahren, der 4. in der Amtszeit des CDU-OB Kandidaten Ingo W., soll es nun richten. Warum gerade er?

Sicherlich nicht weil er dem Verein schon viele Jahre angehört, die Mannschaft kennt, als Trainer der 2.Mannschaft eine sehr gute Arbeit gemacht hat, endlich im Besitz der Trainerlizenz des DFB ist und als ständige Interimslösung der letzten Jahre überzeugte.
Markus Kauczinski ist einfach die kostengünstigste Lösung für die letzte Zuckung einer planlosen Vereinsführung und eines Clubs der am Ende ist.

Kauczinski ist ein Guter und ich gönne ihm jeden Punkt und jeden Sieg und vielleicht schafft er auch das Wunder und hält mit dieser unsäglichen Truppe über die Relegation doch noch die Klasse. Ihm und uns allen wäre es zu wünschen.
Es ist seine erste richtige Trainerstation im Profifußball und dann gleich ein Himmelfahrtskommando. Er hat Ideen, jetzt sicherlich auch viel gelernt beim Trainerlehrgang und ist heiß – prima!

Sein Vertrag gilt auch bei Abstieg weiter und für diesen Fall vertraut man ihm in Sachen Neuaufbau. Tolle Sache und aller Ehren wert. Die ganze Sache hat nur einen Haken.
Das mit dem Neuaufbau in einer 3.Liga ist gar nicht so einfach. Die Beispiele Bielefeld und Oberhausen sprechen da eine klare Sprache. Sie dümpel im unteren Mittelfeld bzw. der Abstiegszone rum und haben auch schon beide den Trainer gewechselt. Es läuft alles andere als rund. Und wir haben eben auch keine Kohle, außer Pilarsky öffnet die Schatulle.

Ambitionierte und gestandene 3.Liga Mannschaften werden auch uns nächste Saison das Leben schwer machen, wenn es zum schlimmsten aller Fälle, dem Abstieg kommen sollte.
Der Neuaufbau, den Markus Kauczinski dann angehen soll, wird alles andere als ein Selbstläufer werden. Für ihn kann man nur hoffen, dass die Verantwortlichen im Verein (und auch wir Fans) ihm dann auch die Zeit geben und nicht (wieder) auf den schnellen Erfolg aus sind und ihn feuern. Dann nämlich hätte er gestern mit seiner Unterschrift praktisch auch schon seinen Abschied vom KSC unterschrieben.

Nun ist dies aber hier und heute nicht unsere größte Sorge, denn noch kann der Abstieg vermieden werden. Kauczinski ist da ganz optimistisch und meinte sinngemäß lt. BNN, dass eigentlich mit dieser Mannschaft jede andere der 2.Liga schlagbar sein müsste.
Puh – durchatmen, so etwas liegt mir schwer im Magen wenn ich mir die letzten Auftritte dieser Trottel anschaue die unser Trikot da spazieren tragen.
Aber klar, wenn er recht hat und wir das Ding noch wuppen, bin ich der glücklichste Mensch der Welt.
Kauczinski hat ganz viel Bonus bei mir, denn er kann für die jetzige Situation gar nix und muss nun damit umgehen.

Die Planlosigkeit und naive Zusammenstellung dieser Mannschaft haben andere zu verantworten. Die verlorenen Trainermonate unter Rapolder ebenso und dass man Rainer Scharinger mit einer nicht Zweitligatauglichen Defensive in die Saison starten ließ auch.
Dies wurde mittlerweile behoben. Alle in der Winterpause geholten Leute können was und wenn sie schon zu Beginn der Runde da gewesen wären, stünden wir nicht so schlecht da. (Dafür geht nun ab der Doppelsechs nach vorne gar nichts mehr).
Vor Rundenbeginn wollte man dieses Geld aber nicht ausgeben, auch Olivier Occean wollte man nicht für eine überschaubare Ablösesumme holen. Der Kader durfte nichts kosten. Dieses damals nicht ausgegebene Geld kann uns sehr teuer zu stehen kommen.
Scharinger war damals schon nicht ganz so euphorisch was das Leistungsvermögen der Mannschaft angeht, aber dies wollte niemand hören.
Die ersten 4 Pflichtspiele streuten alle Sand in die Augen und ab dann ging es bergab.

Jörn Andersen übernahm, gab alles und war mit Feuereifer dabei. Wer viel macht, macht auch Fehler. Die passierten ihm auch in Sachen Aufstellung, Auswechslungen oder mediale Darstellung. Alles bums, er hat es versucht, kam sympathisch rüber und scheiterte letztlich an den Umständen. Schade eigentlich, er wäre glaub kein schlechter Mann gewesen um eine Mannschaft längerfristig zu formen. Dazu ist und war in den letzten Jahren beim KSC aber keine Zeit.

Alles erdenklich Gute für dich Jörn, mal sehen wann ich deinen Namen mit Markus ersetzen muss…..!

Zum jetzigen Zeitpunkt wünsche und hoffe ich, dass ich Anfang Mai in einem Bus nach Karl-Marx Stadt, Burghausen, Heidenheim oder Regensburg sitze und wir den Relegationsplatz noch erreicht haben. Mehr ist wohl nicht mehr drin, auch wenn unser neuer Trainer da optimistischer ist als ich.

Mach den Spielern Beine Markus und rock das Ding für uns!!!

OnkelMad

Enjoy Asia – Teil III

Um euch hier nicht mit deprimierenden Berichten über den Niedergang meines Vereins, dem Karlsruher Sport Club, zu belasten, halte ich es für besser euch wieder einige Eindrücke aus Asien zu liefern, dieses mal aus Kambodscha.

Von Pai, im Norden Thailands, ging es früh morgens mit einem wieder voll besetzten Mini-Van zurück nach Chiang Mai. Eine Stunde Flug war es dann noch bis Bangkok und dort verbrachten wir dann auch die Nacht bevor es am anderen Morgen um 7 Uhr (!!!) schon wieder weiter ging an die Grenze zum Königreich Kambodscha.
Nach allerlei hin- und her und etwas „Trinkgeld“ an der Grenze, saßen wir dann in einer Art Reisebus (….ähnelte eher einem Metallhaufen plus Räder aus dem Film Mad Max…), der uns ein paar Kilometer bis zu einem „Travel Center“ brachte. Von dort ging es dann wieder mit einem Mini-Van weiter gen Siem Reap. 
2 1/2 Stunden Fahrt durchs flache Land auf einer Straße die wie am Reißbrett kerzengerade von der Grenze bis zu unserem Ziel führte.
Siem Reap, die Stadt mit den 5 (!!!!) Ampeln, hieß uns willkommen. Von dort aus starteten wir zu den Tempeln von Angkor und zu zwei nächtlichen Ausflügen auf den Nachtmarkt.
Freundliche, aber vielfach sehr arme Menschen begegneten uns überall. Gezahlt wird mit US-Dollar, da deren eigene Währung in etwa so viel Wert ist wie griechische Staatsanleihen.
Die Eindrücke waren sowohl in Siem Reap, wie auch in den Anlagen von Angkor überwältigend. Vielleicht können euch die Bilder in etwa einen Eindruck verschaffen, ansonsten gerne auch mal ein ausführlicher Reisebericht mündlich für alle die mich kennen.

Enjoy Asia!

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Enjoy Asia – Teil I

An dieser Stelle könnte ich über das 0:5 des KSC gegen Fortuna Düsseldorf berichten. Über die fast schon lächerlich anmutende Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor. Über die naive Spielweise in der Abwehr und das nicht vorhandene Zweikampfverhalten.
Damit würde ich mir und vielleicht auch euch aber nur die Stimmung vermiesen. Jeder der einen Verein im Herzen trägt, weiss was es bedeutet zu Hause 0:5 zu verlieren und dies dann auch noch in solch einer prekären Tabellensituation.

Meine Glückwünsche gehen hier aber trotzdem an Rheinfire, für eine gelungene Choreo zum 10jährigen.

Nun ein paar Bilder aus Chiang Mai (Thailand) der ersten Station meiner Rucksacktour. Enjoy Asia!

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